Christiane Reitz

Christiane Reitz studierte Klassische Philologie und Vergleichende Sprachwissenschaften an den Universitäten Bonn und Heidelberg. Nach ihrer Assistentur und Hochschuldozentur an der Universität Mannheim und Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Gießen und Heidelberg ist sie seit 2000 als Professorin für Latinistik an der Universität Rostock tätig. Christiane Reitz befasst sich seit vielen Jahren mit dem antiken Epos. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählen "Does mass matter? The epic catalogue of troops as narrative and metapoetic device", in: Flavian Epic Interactions, Berlin 2013, 229-43; "Describing the Invisible – Ovid’s Rome", Hermes 141 (2013), 283-93; sowie "Ursprünge epischer Helden. Mythologie, Genealogie und Aitiologie im Argiverkatalog von Statius‘ Thebais", in: Von Ursachen sprechen. Eine aitiologische Spurensuche, Hildesheim 2014, 59-78.

Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören neben der römischen und griechischen Epik die Überlieferungs- und Wirkungsgeschichte der antiken Literatur und Fachschriftsteller. Sie ist unter anderem Mitherausgeberin der Schriftenreihen Litora Classica (VML-Verlag) und Hypomnemata (Vandenhoeck und Ruprecht) und hat mehrere Sammelbände initiiert und herausgegeben.

Christiane Reitz ist seit 2009 Mitglied des Auswahlausschusses der Alexander von Humboldt-Stiftung, von 2007 bis 2009 war sie erste Vorsitzende und von 2009 bis 2011 stellvertretende Vorsitzende der Mommsen-Gesellschaft und seit 2014 Vizepräsidentin der FIEC.